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Restlos genießen – zu gut für die Tonne

Lebensmittel sind kostbar. Trotzdem landen jährlich laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Lebensmittel im Wert von circa 300 Euro pro Kopf in der Tonne, obwohl vieles davon noch genießbar gewesen wäre. Schätzungen zufolge ist das ein stattlicher Berg von 20 Millionen Tonnen Müll im Jahr.
Muss das sein? Nein! Wir tun was dagegen.
Gemeinsam mit den Kindern klären wir die Fragen:
Wie entstehen Lebensmittelreste und was können wir dagegen tun?
Fallen doch Reste an, die natürlich trotzdem Qualitativ einwandfrei sind, lassen wir unserer Kreativität in der Lehrküche freien Lauf.
Sogar aus dem Verpackungsmüll werden wir uns etwas Schönes einfallen lassen. Lasst euch überraschen – wir werden alles dokumentieren und auf der Homepage, sowie in der Kita präsentieren.

In der Kita Wirbelwind fiel am Freitag, den 5.Juni 2015 der Startschuss für das umfangreiche Thema. Es war Ende der Woche und unser Obstkorb war noch halb voll mit überreifen Früchten. Obendrein fanden wir die ersten süßen Erdbeeren in unseren idyllischen Garten, sowie eine Buttermilch im Kühlschrank. Liegt doch auf der Hand, was man daraus zaubern kann. Wir pürierten alles zusammen im großem Mixer und schlürften es genüsslich auf.

Mir liegt am Herzen, dass unsere Kinder lernen, nicht so viele wertvolle Lebensmittel wegzuschmeißen und unsere Ressourcen schätzen. Ich denke dieses wichtige Thema wird allen eine große Freude bereiten.

Bis bald
Eure Andrea

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Eins, zwei, drei ein Wachtelei

Nachdem Jack schon viel von seinen Wachteln erzählte, brachte er diese Woche ganz viele Wachteleier mit. „Ihr müsst ganz vorsichtig sein, denn die sind noch roh“ erklärte er den anderen Kindern. Zur Abwechslung übernahm er meine Rolle und wir bekamen eine Schulung im Wachteleier Kochen und Schälen von ihm.

So schnell wie die klitzekleinen süßen Eier gekocht waren, verschwanden sie auch schon im Kindermund.

Es war ein spannendes leckeres Erlebnis, vielen Dank an die Familie Kunert.

Andrea Ollek

 

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Sommerwetter als Start für die Eissaison

Bei diesen herrlich warmen Temperaturen kam uns spontan die Idee, ein leckeres Erdbeereis zu machen. Passt super zum Thema Bienen, denn wir mogelten Leinöl und Honig in das Eis. Beim Schleckern im Garten merkte niemand was unser Eis so besonders machte. Muss ja auch keiner-Hautsache gesund.

Das offizielle „Geheimrezept“  und die Fotos  findet ihr hier.

Eure Andrea

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Erster Familienkochkurs in der neuen Lehrküche

Endlich durften auch unsere Eltern und Großeltern die Lehrküche einweihen. Im Rahmen des Projektes fand am 29. April 2015 ein Familienkochkurs statt. Die einen gruseln sich beim Gedanken an das Thema Fettstoffwechsel und Omega 3 Fettsäuren, die anderen genießen einfach die leckeren Speisen, die man damit zubereiten kann – so wie unsere 11 Kursteilnehmer.
Omega 3 Fettsäuren kann unser Körper nicht selbst herstellen, sie sind aber ein lebensnotwendiger Nährstoff. Wir brauchen sie für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine, den Aufbau von Hormonen und Zellwänden. Außerdem unterstützen sie die körpereigene Abwehr, sowie die Blutgerinnung. Zudem wirken sie sich positiv auf unsere Blutfettwerte aus.
Da Leinöl mit Abstand den höchsten Gehalt an Omega 3 FS hat, lag unser Hauptaugenmerk auf die Verarbeitung von unserem Lausitzer Gold – einem Mitbringsel von unserem Besuch in der Lausitzer Ölmühle.
Aber auch Kaltwasserfische wie Thunfisch, Lachs, Hering und Makrele sind fettreiche Fische mit einem hohen Anteil an den essentiellen Fettsäuren.
Und was passt besser zu unserem selbstgebackenen Leinölbrot, als ein schmackhafter pikanter Frühlings-Heringssalat?
Die Zubereitung war kinderleicht, wer´s nicht glaubt kann unsere Kleinen fragen. Lucy schnippelte die Gurken und den Dill für die Suppe winzig klein. Da staunte ihre Oma nicht schlecht. Während Jack den Buttermilchdrink mit Leinöl mixte und Charlie mit Luise die Äpfel schälten. Biomüll fiel auch wenig an, da sie die Schalen wie Häschen wegknabberten. Sowas nennt man eine gesunde Resteverwertung. Unsere jüngsten Rennmausköche mit einem Jahr waren Lotta und Sara. Kneten, Rühren und Kosten macht ja auch richtig Laune.

Vielen Dank für die tollen Rezepte-Tipps an Herrn Solibieda, es ist wirklich alles super gelungen.
Mit vielen neuen Ideen und der Erkenntnis, dass man Leinöl nicht nur zu dem typischen lausitzer Gericht „Kartoffeln mit Quark“ essen kann, gingen alle satt und zufrieden nach Hause.
Wer Lust hat die Gerichte nach zu kochen oder die Fotos sehen möchte, klickt bitte hier!

Es grüßt herzlichst
Eure Andrea Ollek
Ernährungsfachkraft der Sport- und Bewegungskitas
des Sportbundes Lausitzer Seenland Hoyerswerda e.V.

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Exkursion Fleischerei Dubau

Die Großen der Kita Wirbelwind machten sich am Dienstag, den 28. April 2015 auf zu einer kulinarischen Entdeckungsreise. Diesmal zur Fleischerei Dubau nach Hoyerswerda.

Schon vor der Besichtigung des Betriebes  durften wir die ersten knackigen Mini Wiener kosten und eine kleine Kinder-Broschüre über den Beruf des Fleischers studieren. Anschließend wurden wir mit richtig fetziger Hygienekleidung ausgestattet. Nun sahen wir mit den blauen Füßlingen und den weißen Mützen aus  wie Schlümpfe. Auch Frau Fischer, die Praktikantin Sandra und ich. Das fanden die Kinder natürlich lustig und ein schallendes Gelächter ertönte.

Genau wie im vergangenen Jahr, erklärte uns Frau Dubau ganz toll, wie aus Fleisch Wurst gemacht wird und welche Geräte zur Produktion bereit stehen. So staunten die Kinder nicht schlecht als die Brühwürste im heißen Kessel schwammen und die Bockwürste aufgereiht aus dem Räucherofen raus lugten.  Die abgekühlten Bockwürste durften wir direkt kosten. Und wie soll es auch anders sein? Es schmeckte nach „mehr“!

Im nächsten Raum stellte gerade ein Mitarbeiter die Masse für die Buletten her.  Frau Dubau fragte in die Runde, ob die Mami´s zu Hause auch soviel Hackfleisch auf einmal verarbeiten. Die Antwort kam von einem Mädchen schnell: „Nee, da musste mal anrufen und ihr sagen wie das geht.“ Wir Erwachsenen konnten uns ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Dieses Mal durften wir sogar die eingelegten und eingeschweißten Steaks abwiegen und das Etikett aufkleben. Das hat Spaß gemacht. Dann ging es noch durch die großen Kühlräume und zum Schluss in den Verkaufsladen. Schließlich hatten wir versprochen, den anderen Kindern etwas zum Kosten mitzubringen.

Leider war das Wetter an diesem Tag nicht so schön,  gut, dass wir in der Geschäftsstelle bei Frau Kosubek unterschlüpfen konnten. Dort bekamen wir ein Erfrischungsgetränk und warteten im Trockenen auf den Bus Richtung Knappenrode.

Auf diesem Weg möchten wir uns noch einmal herzlich bei Frau Dubau bedanken. Es war wieder einmal ein spannender und lehrreicher Projekttag  für uns.

Andrea Ollek

zur Rennmaus-Galerie

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