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Unser Körper – wie sauer darf ein Mensch sein?

Die Antwort lautet gar nicht!

Um gesund, fit, lebensfroh und leistungsfähig zu sein, sollte unser Säure- Basen Haushalt im Körper ausgeglichen sein.

Leider sind wir  fast alle übersäuert. Das liegt zu einem an dem Überangebot an Nahrungsmitteln mit leeren Kalorien, wie Süßigkeiten, Pizza, Burger, Soft- und Energydrinks und an den tierischen Eiweißen und zu viel Fett (v.a. Transfettsäuren). Genussmittel wie Kaffee und alkoholische Getränke, sowie Stress, seelische Belastungen, und Schadstoffe aus der Umwelt lassen unseren Körper übersäuern.

Das führt auf Dauer zu Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes, Gicht und Rheuma etc.

Dabei können wir mit kleinen Ernährungsumstellungen  positiv auf unser körperliches Wohlbefinden einwirken.

80 % unserer Nahrung sollte hauptsächlich aus basenüberschüssigen Lebensmitteln wie Gemüse und Obst, glutenfreien Pflanzen (wie Quinoa, Amarant, Hirse und Buchweizen)  neutralen Lebensmitteln wie gesunde pflanzliche Fette bestehen. Vitalstoffreiche Kräuter und Sprossen ergänzen den Speisenplan.

Unseren Durst sollten wir mit stillem Wasser, Kräutertee, Gemüsesaft oder verdünntem Obstsaft stillen.

Säureüberschüssige Lebensmittel wie Fleisch und Fisch, Milch und Milchprodukte, Käse, Eier, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Vollkorngetreide  und Honig sollten nur 20 % unserer Nahrung ausmachen.

Ausreichende Bewegung, sowie Entspannung und eine basische Körperpflege wirken sich ebenfalls positiv auf unser Säure – Basen – Haushalt aus.

Für interessierte Familien gab es am 23.November 2016 einen Kochkurs zum Thema basische Ernährung in der Kita Sausewind. Zu Gast war Ines Witschass und stellte basische Produkte von P. Jentschura vor.

Aus dem „Morgenstund“ Brei zauberten wir einen Apfelauflauf mit Blaubeer-Mangomus, der „TischleinDeckDich“ Brei wurde zu leckeren Bratlingen und gefüllten, knackigen Paprikaschoten. Für den basischen Nuss-Nougataufstrich gab es selbstgebackenes, ofenfrisches Kartoffel-Dinkelbrot.  Wer immer noch nicht satt war, füllte das Loch im Bauch mit den Rapunzel-Mandarinen Salat mit angerösteten Mandelsplittern.

Und während Ines Witschass noch einige Tipps zur basischen Körperpflege gab, schlürften wir den weihnachtlich zubereiteten „7×7 Kräutertee“ von Jentschura.

Der Kochkurs war bis auf den letzten Platz ausgebucht- ein Zeichen, dass das Thema Gesundheit immer mehr in unser Bewusstsein rückt.

Für Januar 2017 planen wir gemeinsam mit Ines einen Folgekurs rund um Suppen – Die Einladung in unsere Suppenküche wird gleich im neuen Jahr ausgehangen- dann heißt es schnell eintragen und die heißbegehrten Plätze sichern!

Vielen Dank Ines- es war hochinteressant!

Andrea Ollek

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