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Brain food – Kann man sich schlau essen?

Ja kann man.
Dabei wird zwischen kurzfristigen und langfristigen Effekten unterschieden.
Vor vielen Prüfungen oder Klausuren werden kurzfristige Effekte in Form von Traubenzucker, Koffein oder anderen diversen Energydrinks(z.B.:RedbulI) genutzt. Durch Studien hat man herausgefunden, dass es dabei drauf ankommt, wie der Körper daran gewöhnt ist. Meist hat es nur einen Placebo Effekt. Leider zähle auch leistungssteigernde Substanzen dazu, welche meist illegal konsumiert werden und starke negative Nebenwirkungen aufweisen. Von der Einnahme solcher Neuroenhencer wird dringendst abgeraten!
Anders wirken die langzeitlichen Effekte. Mit einer ausgewogenen Ernährung erreicht man eine optimale Funktionsweise des Gehirns.
Viele Nährstoffe spielen eine große Rolle beim Zellaufbau im Gehirn bzw. als Neurotransmitter, Enzyme oder Metaboliten.
Isst man früh morgens komplexe Kohlenhydrate in Form von Vollkornbrot oder Müsli, hat man eine höhere Konzentrationsfähigkeit in Kita, Schule, beim Studium oder im Berufsalltag.
Weiterhin ist nachgewiesen, dass ein Flüssigkeitsmangel zur Konzentrationsschwäche führt.
Ausreichend Omega 3 und 6 Fettsäuren halten die Gehirnentwicklung aufrecht.
Reichlich frisches Obst und Gemüse liefern uns Antioxidantien und Flavonoide und verhindern Demenz und Depressionen.
Die deutlichste positive Wirkung auf die Gehirnaktivität und Entwicklung hat die mediterrane Ernährung. Eine mediterrane Ernährung beinhaltet: Olivenöl, Seefisch, Obst, Gemüse und Vollkornprodukte in Kombination mit viel Bewegung.

Fazit:
Eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit regelmäßiger Bewegung kann sich deutlich auf die Gehirnentwicklung auswirken, sogar neuronale Erkrankungen heilen bzw. vorbeugen.
Aber: den eigenen IQ kann man nicht positiv beeinflussen.

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