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Vom Korn zum Brot – ein Thema für die ganze Kita

Im November drehte sich in unseren Kitas alles rund um das Thema „Vom Korn zum Brot“.
In den Gruppen wurde über Getreide, Getreideprodukte und deren Verarbeitung gesprochen. Die gute alte Kaffeemühle machte die Runde und wurde zum Korn mahlen benutzt.
In der Lehrküche verarbeiteten wir Vollkornmehl zu ofenfrischen Gebäcken fürs Vesper und zum Naschen.
Am Dienstag, den 24.11.2015 machten wir mit den großen Spatzen einen Ausflug in die Globus Backstube. Bäckermeister Herr Bräuer führte uns vorbei an riesigen Teigknetmaschinen, in der sich locker 3-4 Kinder verstecken könnten. Die Brote und Baguettes werden hier auch nicht per Hand geformt, sondern von Spezialmaschinen. Und gebacken wird in Öfen, so groß wie Kleiderschränke. Es gibt auch eine riesige Fritteuse, in der z.B. Pfannkuchen ausgebacken werden. In der Konditorei durften wir sehen, wie die süßen „Törtchen im Becher“ gemacht werden. Zum Schluss durften alle frischen Quarkkuchen kosten. Herr Bräuer hatte für jedes Kind einen kleinen Teddybär als Überraschung. Glücklich und ein bisschen geschafft von den vielen neuen Dingen, die wir wieder gelernt haben, fuhren wir mit der Stadtlinie zurück in unsere Kita.
Am nächsten Tag gingen unsere Vorschüler von der Kita Sausewind und der Kita Wirbelwind auf Exkursionstour zur Familie Bresan in die Kornmühle nach Sollschwitz.
Mit Witz und Geschick im Umgang mit Kindern demonstrierten Robert und Boris Bresan zuerst mit zwei Pflastersteinen, was mit dem Getreide in der großen Mühle passiert. Anschließend ging es zum großen Rundgang. Hier durften wir ALLES kosten! Wenn sonst die kleinen Wackelzähne und Zahnlücken beim Kauen stören, konnten Grieß, Kleie, Schrot, Mehl und sogar ganze Getreidekörner problemlos geknabbert werden.
Einige Kinder nahmen Herrn Bresan beim Wort und packten sich die Taschen voll Körner.
Na, liebe Eltern, habt ihr sie schon entdeckt?
Mittlerweile haben wir unser Genschenk von Familie Bresan zu Grießbrei verarbeitet und mit Apfelmus gegessen. Der Topf war ratze leer, ein Zeichen, dass es richtig lecker war.

An beiden Tagen begleitete uns unsere Logopädin Frau Kaiser und nutzte kleine Pausen für Mundsportübungen. Unter anderem wurden essbare „Grashalme“, ohne die Hände zu benutzen, geknabbert oder in der Kornmühle Getreidekörner durch kleine Trinkhalme angesaugt. Das war echt lustig.
Jetzt genießen wir die Adventszeit mit Plätzchen backen und warten auf den Weihnachtsmann.
Eine besinnliche Adventszeit wünscht
Andrea Ollek

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